Ziel der Biogas - Gemeinschaftsanlage in Wolpertshausen bei Schwäbisch Hall ist es, vorteilhaft Strom und Wärme aus erneuerbarer Biomasse (Gülle sowie Speisereste und Fettabscheiderinhalte) zu erzeugen.

Dies schont die Ressourcen an nichterneuerbaren Energieträgern und hilft, schädliche CO2 - Emissionen zu reduzieren.

Eine solche Technik könnte, in großem Stil erfolgreich angewandt, einen wichtigen Beitrag leisten zur wirtschaftlichen Aufwertung des ländlichen Raums.

Problematische Speisereste und Fettabscheiderinhalte mussten bisher umweltbelastend in Verbrennungsanlagen und Deponien entsorgt werden. Durch die Verarbeitung dieser Stoffe in der Biogas - Anlage zusammen mit der Gülle (Kofermentation) soll die Abfallwirtschaft entlastet werden.

Die Kofermentation solcher Stoffe verbessert außerdem den Nährstoffgehalt der ausgegorenen Gülle. Beabsichtigter positiver Nebeneffekt:

Die Landwirte brauchen weniger Handelsdünger und haben geringere Kosten.

Weil die vergorene Gülle geruchsneutral ist und nicht ätzt, kann daher auch die Geruchsbelästigung für Anwohner in der Nähe von landwirtschaftlich genutzten Flächen reduziert und der Wert solcher Flächen für die Naherholung gesteigert werden.